Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie
Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie
Information zur Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft

auf Empfehlung der ÖGUM und DEGUM



Sehr geehrte Frau .....................................



Sie sind hier zur Durchführung einer Ultraschalluntersuchung Ihres ungeborenen Kindes. Mit der Ultraschalluntersuchung sind wir heute in der Lage, eine Vielzahl von kindlichen Erkrankungen mit großer Sicherheit zu erkennen bzw. auszuschließen. Vor Durchführung der Untersuchung bitten wir Sie, Folgendes zur Kenntnis zu nehmen:



Die Ultraschalluntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, das nach heutigem Wissensstand keine negativen Auswirkungen und Schäden beim ungeborenen Kind hervorruft. Dies gilt auch für wiederholte Untersuchungen.



Auch bei guter Gerätequalität, größter Sorgfalt und Erfahrung des Untersuchers kann nicht erwartet werden, dass zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft alle Fehlbildungen und Erkrankungen erkannt werden können.



Es ist möglich, dass kleinere Defekte nicht erkannt werden, z. B. ein Loch in der Herzscheidewand, eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, sowie kleinere Defekte im Bereich der Wirbelsäule, sowie Finger- und Zehenfehlbildungen, um nur einige Beispiele anzuführen.



Die Beurteilbarkeit des ungeborenen Kindes kann durch die folgenden ungünstigen Untersuchungsbedingungen erschwert sein:

- verminderte Fruchtwassermenge,

- ungünstige Kindeslage,

- kräftige mütterliche Bauchdecken.

- Narben.



Aufmerksam gemacht werden muss außerdem, dass Chromosomenstörungen (z. B. Trisomie 21) oder Stoffwechselerkrankungen mittels Ultraschall nicht erkannt werden können. Hierfür sind Eingriffe wie Fruchtwasserpunktionen, Plazentapunktionen oder fetale Blutuntersuchungen durch Nabelschnurpunktion nötig. Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Chromosomenstörungen könnten eine vergößerte Nackentransparenz mit Combined Test sowie der Triple-Test (Ultraschalluntersuchung sowie Blutabnahme zur Bestimmung der Schwangerschaftshormone zwischen der 16. und 20. SSW) liefern.



Aus einem unauffälligen Ultraschallbefund kann daher nicht mit absoluter Sicherheit abgeleitet werden, dass das Kind normal entwickelt und gesund geboren wird.



Mit meiner Unterschrift erkläre ich, dass ich diese Grenzen der Ultraschalluntersuchung zur Kenntnis genommen und verstanden habe. Meine ergänzenden Fragen wurden zu meiner Zufriedenheit beantwortet.



Ich habe zur Ultraschalluntersuchung keine weiteren Fragen



Ort, Datum



Unterschrift der Patientin Unterschrift des Arztes

 
 
Gynschall - Institut für Pränatale Diagnostik & Gynäkologische Sonographie
Webdesign: www.schrittweise.at